Evelyn Klumpp 30 Jahre Mädchen- und Frauenfußball

Evelyn Klumpp mit ihrer Schäferhündin Alina: Nach zehn Jahren hört die Spartenleiterin des Böblinger Frauen- und Mädchenfußballs zum Ende der Saison auf Foto: Thomas Bischof
“Geht nicht mit einer Arschbacke”
Evelyn Klumpp war 30 Jahre lang das Gesicht des Frauen- und Mädchenfußballs im Kreis Böblingen.
Nach 20 Jahren beim VfL Sindelfingen hängte sie noch zehn bei der SV Böblingen dran. Nun verabschiedet sich die 67-jährige Spartenleiterin am Sonntag beim letzten Heimspiel der SVB.
VON SANDRA LANGGUTH SCHÖNAICH
“Man muss lernen loszulassen”, sagt Evelyn Klumpp und streichelt ihrer Schäferhündin Alina liebevoll über den Kopf.
Die 67-Jährige mag keine halben Sachen. Wenn sie was macht, dann richtig. Deshalb ist aus dem eigentlich nur als “Geburtshilfe” geplanten Engagement für den Böblinger Frauenfußball auch ein ganzes Jahrzehnt geworden. Am Sonntag steht sie zum letzten Mal als Leiterin der Frauen- und Mädchenfußball-Sparte in der
SV Böblingen bei einem Heimspiel an der Seitenlinie.
So gehen mit der Partie in der Landesliga gegen den TSV Weilheim/Teck um 11 Uhr gleich zwei Kapitel zu Ende.
2006 ließ sich Evelyn Klumpp vom damaligen SVB-Präsidenten Gustav Schoder zu einem Gefallen überreden. “Blöd wie ich bin, hab’ ich ja gesagt, als es darum ging, den Frauenfußball hier aufzubauen”,
erinnert sie sich lachend. Zwei Jahre zuvor hatte sie mit dem Thema eigentlich abgeschlossen. Nach insgesamt 20 Jahren als Abteilungsleiterin beim VfL Sindelfingen mit dem Gewinn zahlreicher württembergischer Meisterschaften, der Mitbegründung der Bundesliga 1993, der der VfL die folgenden acht Jahre angehörte, und der Ausbildung zahlreicher Talente, zog sie 2004 einen Schlussstrich.
“Ich war ausgelaugt, all die Jahre haben so viel Kraft gekostet”, so Evelyn Klumpp über die Gründe, zu denen auch noch interne Differenzen dazukamen. “Die Zeit danach hab’ ich genossen, mir hat nichts gefehlt”, blickt Evelyn Klumpp zurück, die dann endlich auch mal wieder mehr Zeit für ihre Familie hatte. Bis ihr eben die
SV Böblingen über den Weg lief.
“Das hat schon kurios angefangen. Wir haben ein Mädchen-Camp organisiert, hatten aber keinen Plan, wie es danach weitergehen soll”, erinnert sich die 67-Jährige lachend. Fast 100 Mädels waren gekommen, und viele wollten hinterher bleiben und bei der SVB trainieren. “Wir hatten ja noch keine Trainer. Also stand ich am Anfang jeden Tag auf dem Platz und habe irgendwelche Altersklassen betreut.”
Nach und nach hatte sie alle Teams mit Coaches besetzt und noch im selben Jahr mit den D-Mädchen unter Trainer Uwe Bahr das erste Team ins Rennen geschickt. “Im Folgejahr hatten wir dann alle Mannschaften im Wettbewerb”, erzählt Evelyn Klumpp stolz.
Mit dem Engagement kam auch der Erfolg. 2007 feierte die Frauenmannschaft in der Bezirksliga die Meisterschaft. Nach dem zweiten Platz in der Regionenliga im Jahr darauf gelang 2010 auch hier der Titelgewinn und damit der Sprung in die Landesliga, die für die aufstrebende SV Böblingen aber nur Durchgangsstation auf dem Weg in die Verbandsliga war.
“Im zweiten Jahr dort haben wir den Aufstieg in die Oberliga wegen einem dubbeligen Tor nicht geschafft”, schüttelt “Teddy”, wie Evelyn Klumpp seit ihrer Kindheit genannt wird, den Kopf. “Und das war auch noch ein Abseitstor”, denkt sie gar nicht gerne an den Augenblick zurück, den sie heute als “Knackpunkt” bezeichnet. Seither hat der Böblinger Frauenfußball eine Delle. So, wie es jahrelang bergauf ging, geht’s nun wieder runter. Nach dem Abstieg aus der Verbandsliga folgte in dieser Spielzeit auch der Niedergang in der Landesliga. Dazu kommt, dass Evelyn Klumpp vergangenes Jahr die zweite Mannschaft aus der Bezirksliga abgemeldet hat. “Gott sei Dank.
Das war jede Woche eine Kugelfuhr, genügend Spielerinnen zusammenzubekommen. Das Problem hätten wir jetzt ja mit
gleich zwei Mannschaften gehabt”, zählt sie insgesamt sieben Stammspielerinnen, die dem Team um Trainer Uwe Marqurdt in dieser Spielzeit fehlen. “Das hat natürlich auch mit Verletzungen und anderen Verpflichtungen zu tun. Allerdings ist auch die Einstellung mancher Leute zu ihrem Hobby fragwürdig”, sinniert Evelyn Klumpp, die in einer Zeit angefangen hat zu kicken, als Fußballspielen für Frauen noch verboten war.
“Zum Erfolg gehört der Teamgedanke und die Konkurrenz. Jede Spielerin muss sich ihren Platz erkämpfen. Bei uns war das eine schleichende Entwicklung in die andere Richtung. Dabei mache ich den Spielerinnen und den Trainern keinen Vorwurf”, sagt Evelyn Klumpp. Bei Letzteren hatte die SVB zuletzt einen fast so großen Verschleiß wie der VfB Stuttgart. “Da habe auch ich manchmal nicht das glücklichste Händchen bewiesen”, ist die 67-Jährige selbstkritisch.
Dass sie sich quasi mit dem Abstieg verabschiedet, schmerzt Evelyn Klumpp natürlich. “Ich habe schon im Herbst 2015 gesagt, dass ich mich bei der nächsten Sitzung nicht mehr zur Wahl stelle.” Und das zieht sie auch durch. Ein Nachfolger ist schon in Aussicht. “Es wird einfach Zeit, dass neue Leute übernehmen. Wir sind gerade dabei, dafür eine Truppe aufzubauen.”
Denn dass eine Einzelperson bereit ist, den Aufwand zu betreiben, den sie bislang alleine geleistet hat, hält sie für utopisch. “Das geht halt nicht mit einer Arschbacke”, sagt “Teddy” lachend und nickt ihrer Hündin zu. Für sie und ihren Rüden Georgie will sie sich künftig mehr Zeit nehmen. Sowieso haben es ihr die Vierbeiner angetan, weshalb sie sich für rumänische Straßenhunde einsetzen will. Aber auch andere Hobbys, die jahrelang zu kurz gekommen sind, will sie wieder aufnehmen. “Vielleicht schreibe ich ja doch mal ein Buch”, fallen Evelyn Klumpp viele Geschichten ein, wenn sie über ihr bewegtes Leben nachdenkt.
Zur Person:
1948 am 22. August in Pfronten geboren, bis zum 10. Lebensjahr bei Pflegeeltern in Füssen aufgewachsen.
1958 zur Mutter nach Stuttgart gezogen, mit 14 freiwillig ins Heim, dort die soziale Ader entdeckt.
1964 nach dem Hauptschulabschluss Lehre als Kfz-Mechanikerin, dann auf Büroarbeit umgesattelt und als Sachbearbeiterin gearbeitet.
1966 Leidenschaft für Fußball entdeckt, 1969 bei Post Esslingen angefangen zu kicken. 1971 Heirat und Umzug nach Böblingen, 1973 wird ihr Sohn geboren.
Von 1976 bis 1978 und ab 1980 Abteilungsleiterin der Sindelfinger Fußballfrauen, 1979 als eine der ersten Frauen die Trainerlizenz erworben und in der neu eingeführten Württemberg-Auswahl gespielt.
1986 Geburt der Tochter. Viele erfolgreiche Jahre beim VfL Sindelfingen, 1993/94 Gründungsmitglied der neuen Bundesliga, dort acht Jahre bis zur Einführung der Eingleisigkeit erfolgreiches Mitglied.
2004 Abschied vom VfL Sindelfingen, 2006 bei der SV Böblingen die Frauen- und
Mädchenfußball-Sparte komplett aufgebaut und bis zur Verbandsliga einen Aufstieg nach dem anderen gefeiert.
2016 stellt sie sich nicht mehr zur Wahl, will sich nun mehr dem Tierschutz widmen.   – KRZ 28052016 –

SV Sülzbach – SV Böblingen 2:2 (2:2)

Etwas auf der Stelle tritt die SV Böblingen, die in der Landesliga, Staffel I, eine 2:0-Führung herschenkte.
Die Landesliga-Fußballerinnen der SV Böblingen gaben eine schnelle 2:0-Führung noch aus der Hand. “Fünf Loser-Minuten”, so Trainer Uwe Marquardt dazu. Die SVB ging in der 24. Minute durch Celine Kröger nach Vorarbeit von Büsra Ceylan in Führung. Zwei Minuten später erhöhte Angela Gaugler auf 2:0, nachdem die gegnerische Torhüterin den Ball verloren hatte.
Doch lange durften sich die Gäste nicht freuen, denn schon in der 28. Minute gelang Sülzbach nach einem Abwehrfehler der SVB das 1:2, und nur weitere drei Minuten später führte eine ähnliche Unachtsamkeit zum Ausgleich. “Im zweiten Durchgang waren wir überlegen, und hatten in der 90. Minute noch eine Riesenchance zum Siegtreffer”, hatte Marquardt schon zum Jubel angesetzt. Doch Celine Kröger kam einen Schritt zu spät. “Besser als verloren, aber wenn man auswärts zwei Tore schießt, sollte das zum Sieg reichen”, so Marquardt.
SV Böblingen:
Ahel, V. Müller, Kienzle, S. Gaugler, Schäfer, Marx (70. Nasufaj), Kröger, Ceylan (67. Mlacak), Kölbl (85. Hildebrandt), A. Gaugler, Czech (51. Nonner)

Böblingerinnen in einer Ergebniskrise

Die Landesliga-Fußballerinnen der SV Böblingen stecken derzeit in einer Ergebniskrise. Gegen den FC Biegelkicker Erdmannhausen gab es mit dem 1:2 die vierte Niederlage im siebten Spiel.

SV Böblingen – FC Biegelkicker Erdmannhausen 1:2 (0:1)
“Die erste Halbzeit haben wir komplett verschlafen”, ärgerte sich der Böblinger Trainer Uwe Marquardt, dass sich seine Mannschaft bereits in der 8. Minute durch einen Angriff über außen hat einfach ausspielen lassen. So geriet die SVB bereits früh in Rückstand. Weitere acht Minuten später haderten die Gastgeberinnen außerdem mit der Entscheidung des Schiedsrichters, ein Handspiel der Gegnerinnen außerhalb des Strafraumes gesehen zu haben.
“Den Elfmeter hätten wir bekommen müssen”, so Marquardt.
Durch eine zu passive Spielweise gelang der SVB im ersten Durchgang kein Treffer mehr, erst in der 50. Minute war es Daniela Kölbl, die nach Vorarbeit von Jacqueline Marquardt per Kopfball den Ausgleich markierte. Nun war die Partie wieder offen, bis Erdmannhausen in der 73. Minute mit einem Sonntagsschuss das 1:2 gelang.
“Wir hatten das Spiel bis dahin eigentlich bestimmt, nach einem Freistoß aber zu kurz abgewehrt”, soMarquardt. “Das ist sehr ärgerlich, ein Unentschieden wäre gerecht gewesen.”
SV Böblingen:
Ahel, Kienzle, S. Gaugler, Marquardt, Marx, Ceylan (72. Hurst), Kölbl, Mlacak, Ragg, A. Gaugler, Czech (51. Nasufaj) – KRZ 27.10.2015 –
Nächstes Spiel:
SV Böblingen – SV Sülzbach 
Sonntag, 01.11.2015    13:15 Uhr

VfB Obertürkheim II – SV Böblingen 2:3 (1:1)


“Ein wichtiger und verdienter Sieg”, atmete Böblingens Trainer Uwe Marquardt erleichtert durch. Beim Schlusslicht der Landesliga, Staffel I, setzte die SVB bereits in der 4. Minute ein Ausrufezeichen, alsAngelika Mlacak mit einem Schuss aus 16 Metern das 1:0 erzielte.
Doch die Gastgeberinnen blieben dran und nutzten in der 30. Minute die Schlafmützigkeit der Böblinger Abwehr zum Ausgleich. Daniela Kölbl, und Hanna Ragg vergaben vor der Pause beste Möglichkeiten. Erst in der 70. Minute gelang Angela Gaukler nach Pass von Daniela Kölbl, die fünf Minuten später verletzt raus musste, die erneute Führung.
Die eingewechselte Xhylizare Nasufaj machte in der 86. Minute mit dem 3:1 den Sack endgültig zu. Mehr als das 2:3 eine Minute vor Schluss gelang den Stuttgarterinnen nicht mehr.
SV Böblingen:
Hurst, V. Müller, Kienzle, S. Gaugler, Marquardt (72. Nasufaj), Ceylan (61. Kröger), Kölbl (82. Nestele), Nonner, Mlaak, Ragg (90. Czech), A. Gaugler
– KRZ 20.10.2015 –
Nächstes Spiel:
SV Böblingen – FC Biegelkicker Erdmannhausen
Sonntag, 25.10.2015    12:30 Uhr

SV Böblingen – TGV Dürrenzimmern 0:2 (0:0)

Die Landesliga-Fußballerinnen der  haben die nächste Niederlage kassiert. “Ausgerechnet gegenDürrenzimmern“, war SVB-Trainer Uwe Marquardt alles andere als angetan vom Ergebnis. Dabei hatte sein ersatzgeschwächtes Team in der ersten Halbzeit eine gute Leistung gezeigt. Doch sowohl die Böblingerinnen als auch die Gäste konnten aus den individuellen Fehlern des Gegners kein Kapital schlagen. So ging es nach einer torlosen ersten Halbzeit in die Pause.
Nach dem Seitenwechsel lud die SVB die TGV geradezu zu Toren ein. In der 76. Minute verloren die Hausherinnen im gegnerischen Sechzehnmeterraum den Ball, Dürrenzimmern konterte und traf zum 1:0.
“Aus meiner Sicht Abseits”, so Marquardt.
Zehn Minuten später leistete sich Böblingen im Mittelfeld einen blöden Ballverlust, Dürrenzimmern konterte erneut – 0:2. Zwar hatte auch die SVB durch Jacqueline Marquardt, Angelika Mlacak und Daniela Kölblgute Möglichkeiten, doch es sollte kein Tor mehr fallen.
SV Böblingen:
Ahel, Kienzle, S. Gaugler, Marquardt, Marx, Kölbl, Nonner (46. Hurst), Mlacak, Ragg, A. Gaugler,
Nestele (46. Farrar) – KRZ 13.10.2015 –
Nächstes Spiel:
VFB Obertürkheim II : SV Böblingen
Sonntag, 18.10.2015    12:00 Uhr

VfR Murrhardt – SV Böblingen 1:3 (0:1)

Die SVB hat in der Landesliga, Staffel I, unter Trainer Uwe Marquardt schon den zweiten Punktspielsieg eingefahren. Dabei gab es vor dem Anstoß zwei Hiobsbotschaften, da sowohl Natalie Drachsler als auchAngelika Mlacak verletzt ausfielen.
“Der Sieg war wichtig, zumal wir jetzt leider spielfrei sind”, freute sich Marquardt über die drei Punkte. Für den ersten Treffer sorgte Büsra Ceylan in der 13. Minute mit einem direkt verwandelten Freistoß. Daniela Kölbl und Hanna Ragg hatten noch weitere Chancen, doch die Torhüterin war jedes Mal dran.
Nach Wiederanpfiff kam Böblingen aber doch durch, als Daniela Kölbl einen Pass von Ceylan in den Murrhardter Kasten verlängerte (62.). In der 75. Minute erhöhte erneut Ceylan nach Vorarbeit von Angela Gaugler zur komfortablen 3:0-Führung. Beide Teams hatten in der Folgezeit noch gute Möglichkeiten, erst kurz vor Schluss gelang dem VfR der Ehrentreffer zum 1:3.
SV Böblingen:
Ahel, S. Gaugler, A. Gaugler, Kienzle, V. Müller, Kölbl, M. Müller (65. Hurst), Marquardt, K. Müller, Ceylan (80. Czech), Ragg – KRZ 15.09.2015 –

SV Böblingen gewinnt zum Auftakt gegen SV Winnenden

SV Böblingen – SV Winnenden 1:0 (1:0)
“Wir haben ein sehr gutes Spiel gemacht und deshalb auch verdient gewonnen”, war der neue Böblinger Trainer Uwe Marquardt mit der Leistung seiner Landesliga-Mannschaft zufrieden.

Das Tor des Tages fiel bereits in der 13. Minute. Nach Vorarbeit von Hanna Ragg war es Daniela Kölbl, die den Ball im Winnender Gehäuse unterbrachte. “Im zweiten Durchgang haben die Gäste etwas mehr Druck gemacht. Dem konnten wir aber standhalten”, so Marquardt. Für Böblingen hatten Daniela Kölbl, Hanna Ragg sowie Jacqueline Marquardt und Natalie Drachsler Chancen, die die gegnerische Torhüterin aber vereitelte.

Den nächsten Einsatz haben die Böblingerinnen bereits diesen Mittwoch. Um 19.30 Uhr empfängt die Mannschaft in der zweiten Runde des Verbandspokals den SV Musbach aus der Verbandsliga.
“Ich hoffe, dass unsere Urlauberinnen bis dahin wieder dabei sind und wir eine schlagkräftige Truppe zusammenbekommen. Wenn wir an die Leistung aus der ersten Halbzeit anknüpfen, ist bestimmt was drin”, hofft der Trainer auf einen Überraschungssieg.
SV Böblingen:
Ahel, Czech (38. M. Müller), Mlacak, Kienzle, Gaukler, Drachsler, Marquardt (82. Bayrak), Kölbl, K. Müller, Ceylan (69. Hurst), Ragg.  – KRZ 08.09.2015 –

SV Böblingen Frauen im Pokal weiter

SV Gomadingen – SV Böblingen 3:4 (2:3): In der ersten Viertelstunde der Partie ging es hoch her. Erst ging die SVB in der 5. Minute durch Daniela Kölbl nach einem Abschlag von Torhüterin Jennifer Ahel mit 1:0 in Führung, dann erzielte Gomadingen eine Minute später schon den Ausgleich. In der 9. Minute besorgteNatalie Drachsler das 2:1 für die SVB und Hanna Ragg in der 10. Minute das 3:1.

Doch Gomadingen kam in der 22. Minute zum 2:3 heran. So ging es dann auch in die Halbzeitpause, nach der erneut Hanna Ragg nach Vorlage von Claudia Marx das 4:2 erzielte.

Vier Tore gegen einen Klassenkameraden aus der Landesliga müssten doch fürs Weiterkommen reichen, oder?
Der SV Gomadingen machte es jedenfalls nochmal spannend, als er in der 84. Minute den 3:4-Anschlusstreffer erzielte.

Doch die SVB brachte die Führung über die Zeit und hat damit die zweite Runde erreicht, die am Mittwoch, 9. September ausgespielt wird. Gegner ist der SV Musbach aus der Verbandsliga. “Unterm Strich haben wir sicher verdient gewonnen”, war der neue Böblinger Trainer Uwe Marquardt zufrieden.
– KRZ 31.08.2015 –

Traumtor durch Kienzle beschert der SVB die ersten Punkte in 2015

Als der Schiedsrichter an diesem herrlichen Frühlingstag im Allgäu zum letzten Mal pfiff, boten die Gesichter auf dem Feld alle Bandbreiten an Emotionen. Bei den Gastgebern mischten sich Erschöpfung und Enttäuschung gleichermaßen. Doch bei unserer SVB waren nur glückliche, erleichterte, aber vor allem ebenfalls total erschöpfte Gesichter zu sehen. Aber der Reihe nach:
Bereits um 10 Uhr startete die Mission „400km für 3 Punkte“. Beim gemeinsamen Brunch startete das Team mit einem guten Feeling in den Tag. Die Fahrt ins bayerische Maierhöfen verlief zum Glück staufrei. Das Spiel selbst startete hüben wie drüben recht nervös. Viele Fehlpässe auf beiden Seiten sorgten in den ersten 20 Minuten für Sorgenfalten. In dieser Phase lag die beste Chance der Gastgeber, bei dem Jennifer Ahel im Tor überspielt werden konnte, aber Jessica Schröter auf der Linie noch rettete. Doch dann kamen die Mädels aus Böblingen so langsam in Fahrt und erspielten sich mehr und mehr Spielanteile. Die Gastgeber wussten aber immer wieder clevere Nadelstiche zu setzen und hatten ebenfalls ihre Chancen. Aber wirklich zwingend oder brandgefährlich wurde es nie. So ging man mit dem Gefühl in die Pause, das auf jeden Fall noch mehr ginge.

Im zweiten Spieldurchgang wurden die Weiß-Blauen immer besser. Dem Druck zollte der SV Maierhöfen in der 58. Minute Tribut. Hinten eingeschnürt konnte die Torfrau den Ball nicht gut spielen. Ein Querschläger landete bei der stark spielenden, viele Kilometer machenden Angela Gaugler, deren erster Versuch abgeblockt wurde und bei Natalie Drachsler landete. Den nicht einfachen Ball verwandelte sie direkt an der Abwehr vorbei ins Netz. Ab jetzt waren die Böblinger drückend überlegen und spielten auf das zweite Tor. Maierhöfen hatte kaum noch Zugriff aufs Spiel und der Ball lief gut durch die Reihen der Auswärtsgäste. Häufig schafften es die Gastgeber gerade noch im letzten Moment einen Fuß an den Ball zu bekommen. Doch dann schafften sie es zu einem wichtigen Entlastungsangriff und bekamen einen Freistoß im wahrsten Sinne des Wortes geschenkt. Aus 25 Metern nagelte die Maierhöferin den Ball unhaltbar in den Winkel. Dies wollten die Gastgeber nun dazu nutzen, das Spiel tatsächlich noch zu drehen. Und sie waren zwischenzeitlich drauf und dran, dies auch zu schaffen. Aber dann kam der große Moment der zwar immer noch angeschlagenen, aber doch so wichtigen Sabine Kienzle. Aus fast 30 Metern nahm sie sich ein Herz und nagelte die Kugel in den Winkel. Tor des Monats, ohne Frage. Das war kein Zufall, das war Können und der gerechte Lohn für das Team, das sich an diesem Sonntag so unglaublich aufgerieben hat und sich nun endlich wieder belohnen konnte.

Insgesamt sahen die Zuschauer ein sehr gutes Spiel. Beide Mannschaften ließen den Ball gut laufen und machten viele Meter. Dass die SV Böblingen am Ende alle drei Punkte aus Bayern entführen darf, ist der im Endeffekt doch größeren Entschlossenheit zu verdanken. So kann es weiter gehen.

Am kommenden Sonntag geht es daheim gegen den Tabellenletzten SV Gomadingen. Die haben allerdings auch gerade erst 4:1 gewonnen. Einen Selbstläufer braucht also niemand erwarten. Auch hier müssen sich die drei Punkte voller Anstrengung erspielt werden. Aber die Frauen der SV Böblingen sind auf einem guten Weg. Ein Heimsieg im nächsten Spiel wird das beweisen. Anstoß ist um 12.30 Uhr auf dem Kunstrasen an der S-Bahnstation Goldberg. Freunde, Familie und Interessierte sind wie immer herzlich eingeladen. Alle weiteren Termine findest du hier, auf der Fanpage der SV Böblingen Frauen. Sei dabei!

SV Böblingen bei SV Maierhöfen-Grünenbach

Nach der Osterpause rollt das runde Leder auch bei den Frauen wieder. Allerdings ist die Ausgangslage für den Rest der Rückrunde nicht bei allen  In Staffel II steht der SV Böblingen die längste Auswärtsfahrt der Runde bevor. Die Mannschaft von Trainer Stephan Homuth ist am Sonntag um 15 Uhr beim rund 200 Kilometer entfernten, direkten Tabellennachbarn SV Maierhöfen-Grünenbach zu Gast. “Ich habe ein sehr gutes Gefühl. Wir haben uns diese Woche im Training ein bisschen vom Frühlingswetter anstecken lassen”, versprüht Homuth Zuversicht. Wenn es nach ihm geht, soll der Sonntag “einfach ein guter Tag” werden. Vor der Abfahrt ist im Stadion ein gemeinsamer Brunch geplant. “Das ist einer der Impulse, die ich setzen will, um ein neues Gemeinschaftsgefühl zu entwickeln”, erklärt der Böblinger Trainer, der mit seinem Team in den restlichen Spielen das Maximale rausholen will, um dann in der kommenden Saison das Thema Aufstieg anzugehen. Was die personelle Situation angeht, ist die Lage wieder ganz entspannt. “Wir sind froh über jede, die motiviert an unserem Projekt teilnehmen möchte”, sagt Homuth dazu nur. Mannschaften gleich gut.
-KRZ 10.04.2015 –
Spiel:  Sonntag, 12.Apr.2015   11:00 – 12:45 Uhr

SV Böblingen – SpVgg Berneck/Zwerenberg 0:1 (0:0)

“Wir haben im letzten Drittel einfach zu wenig aus unseren Möglichkeiten gemacht”, ärgerte sich SVB-Trainer Stephan Homuth. “Dabei haben wir extrem gut gegen den Ball gearbeitet.” Zählbares sprang allerdings nicht heraus, auch nicht nach dem Weckruf in der 20. Minute, als die Gäste mit dem ersten von nur zwei Schüssen am Pfosten scheiterten. Torlos ging es in die Pause, auch nach dem Seitenwechsel sollte es bis zur 72. Minute dauern, ehe die Gäste nach einer Ecke in Führung gingen. “Da sind wir schlecht gestanden”, regte sichHomuth auf. Mehr ließ die SVB nicht zu. “Diese Niederlage hätte nicht sein müssen”, so Homuth, der nur einmal wechseln konnte, da sich Danielle Mannier vor dem Spiel verletzte.
SV Böblingen: Ahel, Waldraff, Schröter, V. Müller, Nonner (57. Ceylan), Kienzle, Gaugler, Drachsler, K. Müller, Hurst, Nasufaj  – KRZ 31.03.2015 –

 

SV Böblingen – SpVgg Berneck/Zwerenberg (Sonntag, 12.30 Uhr)

Auf die Landesliga-Fußballerinnen aus dem Kreis warten an diesem Wochenende zumindest auf dem Papier schwere Brocken. Während Schlusslicht TSV Grafenau in Staffel I beim Dritten zu Gast ist, empfängt die SV Böblingen in Staffel II den Tabellenzweiten.

Nach der derben 1:9-Klatsche beim überragenden Tabellenführer in Nürtingen blickt die SV Böblingen nach vorne. “Wir haben das Spiel richtig eingeordnet. An dem Tag hat bei uns einfach nichts zusammengepasst”, sagt SVB-Trainer Stephan Homuth. “Wir müssen jetzt einfach die schlagbaren Gegner schlagen, da gehört Nürtingen nicht dazu.”
Der kommende Gegner, die SpVgg Berneck/Zwerenberg, seiner Sicht nach dafür umso mehr, auch wenn sie auf Platz zwei rangiert.
“Wir werden jetzt auch nicht vorsichtiger in Spiel gehen, sondern wollen uns offensiv präsentieren. Ich bin sicher, dass das dieses Mal nicht in die Hose geht”, strahlt Homuth Optimismus aus. – KRZ 27.03.2015 –

Nächstes Spiel:
SV Böblingen – SpVgg Berneck/Zwerenberg
(Sonntag, 29.03.2015    12.30 Uhr) 

 

Thomas Mayer nicht mehr Trainer bei den Frauen der SV Böblingen

Die Landesliga-Fußballerinnen der SV Böblingen stehen schon kurz nach Beginn der Saison ohne Trainer da. Thomas Mayer hat das Amt überraschend aus persönlichen Gründen niedergelegt. Bis ein neuer Coach gefunden ist, wird Axel Süßlin von den Juniorinnen interimsmäßig aushelfen – wie gewohnt im bewährten Duo an der Seite von Rolf Czernoch. Genauere Gründe für das Aus von Mayer sind nicht bekannt. In der Vergangenheit hatten die Böblingerinnen den Ruf, eine schwierige Mannschaft zu sein. “Das ist aber nach einigen Abgängen nicht mehr so”, versichert Abteilungsleiterin Evelyn Klumpp. “Der Umgang untereinander hat sich komplett geändert. Es gibt kein Gezicke mehr, die Mädels treten als echtes Team auf.”  – KRZ 07.10.2014 –

 

SV BB I Vorsichtiger Optimismus vor Ostern

Ab diesem Wochenende rollt auch bei den Fußballfrauen auf Verbands- und Bezirksebene wieder der Ball. Bei den beiden Landesligisten aus dem Kreis Böblingen geht es in der Rückrunde vor allem darum, den Klassenerhalt zu sichern. Während der TSV Grafenau in der Staffel I auf ein kleines Wunder hoffen muss, hat sich die SV Böblingen in der Staffel II unter dem neuen Trainer Stephan Homuth eine etwas bessere Position erarbeitet.

                                                   Stephan Homuth

Die SV Böblingen hat in der Hinrunde Höhen und Tiefen erlebt. Inzwischen ist der mit Stephan Homutheingeleitete Umbruch in vollem Gange, die Winterpause kam daher zur Unzeit. Zumal die Vorbereitung auf die Rückrunde stark “optimierungsbedürftig” war, wie der Trainer es formuliert. Nur ein einziges Vorbereitungsspiel kam zustande (2:0 gegen Landesligist Weilheim/Teck), alle anderen musste entweder die SVB oder der Gegner absagen. “Da sind wir doch etwas aus dem Rhythmus gekommen”, hofft Homuth, dass seine Mannschaft schnell wieder in Tritt kommt. “Wir sind vorsichtig optimistisch und wollen bis Ostern zumindest Achtungserfolge erzielen”, sagt der Trainer. Bei nur sechs Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz und den anstehenden Partien gegen die Tabellenspitze “kann das ganz schnell böse aussehen”.
Am Sonntag um 11 Uhr ist die SVB beim Tabellenführer FV 09 Nürtingen gefordert. Angesichts der dünnen Personaldecke sind die Favoritenrollen klarer als ohnehin schon verteilt. “Ich bin froh, dass wenigstens Sabine Kienzle nach ihrer Muskelverletzung wieder einigermaßen fit ist”, so Homuth, der allerdings auf sein US-TrioDanielle Mannier, Kaitlyn Farrar und Meredith Stuber sowie auf die verletzten Jennifer Ahel (Schulter) undBüsra Ceylan (Knie) und auf die schwangere Christina Mentis verzichten muss.  – KRZ 20.03.2015 –
Nächstes Spiel-Landesliga, Staffel II: FV 09 Nürtingen – SV Böblingen
Sonntag, 22.03.2015 – 11:00 Uhr

 

WFV-Pokal-Aus der SVB Frauen

Ein Team aus dem Kreis war im WFV-Verbandspokal vertreten.
Für die SV Böblingen war jedoch gegen den TSV Frommern-Dürrwangen im Achtelfinale Endstation.
SV Böblingen – TSV Frommern-Dürrwangen 0:2 (0:0): Nur weil Kim Weiss aus der zweiten Mannschaft spontan aushalf, bekamen die Böblingerinnen elf Frauen auf den Platz. Neben einigen Kranken und Verletzten fehlten auch die amerikanischen Mädels, weil für diese kein Feiertag war und sie arbeiten mussten. “Wir waren aber gleichwertig”, befand Abteilungsleiterin Evelyn Klumpp. “Nur hatte der Gegner die bessere Chancenverwertung.” Auch die SVB kam zu Möglichkeiten – die beste davon vergab Daniela Kölbl, als es noch 0:0 stand. Die Gegentore fielen in der 69. und 90. Minute. – KRZ 04.10.2014 –

 

Mayer will “Spaß wieder hochkitzeln”

Eine andere Baustelle muss Trainer Thomas Mayer von der SV Böblingen in der Staffel II beackern: “Nürtingen war bei unserem 1:5 vor einer Woche wacher und giftiger. Ich hoffe, wir haben uns ein bisschen von dieser positiven Aggressivität abgeschaut.” Zudem wolle er “den Spaß in den Mädels wieder hochkitzeln”. Nun geht es zur SpVgg Berneck/Zwerenberg. “Wir müssen versuchen, die Fehler abzustellen”, fordert der SVB-Trainer. Dazu zähle es auch, dass das Spiel nicht mehr so statisch ist, die Kreativität im Aufbau Einzug hält. Nach wie vor plagen die Böblingerinnen jedoch personelle Probleme. Antonella Monopoli sammelt erst noch Spielpraxis in der zweiten Mannschaft, Claudia Waldraff ist beruflich verhindert, zudem hat die Grippe unter der Woche Christina Mentis und Büsra Ceylan außer Gefecht gesetzt.
Staffel II: SpVgg Berneck/Zwerenberg – SV Böblingen I (Sonntag, 28.09.2014 11 Uhr)
– KRZ 26.09.2014 –